07.09.2019

Beim vorletzten Qualifikationsturnier für das Backgammon-Hotspot Finale fand sich eine neue Rekordteilnehmerzahl im Tennisclub „La Ville“ ein.
4 Spieler kamen erstmals zu diesem Turnier, wobei es für einen Spieler – Stefan Leopoldseder – sogar das erste Turnier überhaupt war.
Als gerade die Auslosung gemacht wurde, erreichte uns ein Anruf von Mario Lazzer, dass sich überraschend eine sehr unangenehme Situation für uns ergeben hätte: Ein Partnerbetrieb vom Club „La Ville“ musste sein Tennisturnier auf Grund der Wetterlage absagen und konnte sich als Ausweichquartier das „La Ville“ sichern. Auf Grund vertraglicher Verpflichtungen war Mario nun leider gezwungen Platz für über 100 Tennisspieler und Angehörige zu schaffen, womit leider für unser Turnier kein Raum mehr zur Verfügung stand. Mario Lazzer zeigte sich selbst betroffen (wenngleich für seinen Restaurantumsatz die Tennisspieler sicher mehr beitrugen, als die Backgammonspieler) und als kleine „Wiedergutmachung“ erhielt jeder Spieler € 10.- durch ihn für die Unannehmlichkeiten.
Alle 18 Spieler erklärten sich einverstanden ins „Montesino“ zu übersiedeln und dort begann unser Turnier dann mit einer mehr als einstündigen Verspätung.

Die neuen Spieler waren Leo Riebler aus Graz, der uns heuer zum ersten Mal beehrte, sowie Stefan Leopoldseder, Ingo Moser (er spielte vor Jahren einmal ein ABA-Turnier) und der altbekannte Serge Paukovics.
Gleich in der ersten Runde kam es zu einem Aufeinandertreffen von Serge und Stefan, wobei Stefan eine 6:0 Führung aus der Hand gab und noch 6:7 verlor.
In dieser Runde gab es noch zwei Spiele, die mit 7:6 endeten. Zum einen gewann Alini Opris gegen Selim Babacan, zum anderen Rudi Prohaska gegen Herbert Lukas. In den weiteren Partien setzten sich Anita Schlosser gegen Horst Zach durch, Tommy Köb gegen Stefan Parlow, Leo Riebler gegen Peter Urbantschitsch, der leider kurzfristig absagen musste. Auch Ewald Etmayer, Didi Hadjieff und Rudi Novotny feierten sichere Siege gegen Ingo Moser, Peter Freistätter, sowie Wolfgang Hartl.
Nach 4 Runden zeichnete sich bereits ab, wer um den Turniersieg sich duellieren würde: Ungeschlagen waren nur noch Rudi Novotny und Didi Hadjieff.
In Runde 5 gewann Rudi Novotny gegen Rudi Prohaska mit 7:5 und somit stand bereits fest, dass er in den Preisrängen sein würde, denn Didi verlor erstmals an diesem Tag: Wolfgang schlug Didi mit 7:2 und beendete somit die Siegesserie von Didi an diesem Tag. Horst gewann sein Match gegen Tommy Köb. Nach der 5.Runde führte Rudi Novotny mit 5 Siegen, vor Didi und Horst mit je 4 Siegen. Somit war klar, dass diese 3 Spieler in den Preisrängen waren.
In der sechsten und letzten Runde kam es dann zu einem kleinen Finale: Rudi Novotny spielte gegen Horst Zach. Womit sich folgende Möglichkeiten ergaben: Gewinnt Rudi gegen Horst, so ist er Turniersieger. Gewinnt Horst und verliert Didi, so wäre Horst Turniersieger auf Grund der gewonnen direkten Begegnung gegen Rudi. Gewinnen Horst und auch Didi, so hätten 3 Spieler gleich viele Siege errungen und diese drei Spieler würden sich dann den ersten Platz teilen.
Rudi konnte jedoch seine grandiose Form weiter ausspielen und gewann souverän gegen Horst mit 7:1 und damit das Turnier. Didi war offenbar noch von seiner Niederlage in der 5. Runde gezeichnet und verlor sang- und klanglos gegen Anita – ebenfalls mit 1:7.
Somit kam es dann zu folgendem Endresultat:
1. Rudi Novotny mit 6 Siegen aus 6 Spielen
2. Didi Hadjieff, Serge Paukovics, Leo Riebler, Anita Schlosser und Horst Zach mit je 4 Siegen.

Den Sidepot teilten sich die beiden Grazer Leo und Horst.

Gratulation an alle Gewinner!

Ich möchte hier noch Bezug nehmen auf die Rangliste, respektive auf die Möglichkeiten beim großen Finale mitzuspielen. (Die besten 20 Spieler sind qualifiziert. Sollten mehrere Spieler ex-aequo den 20. Platz belegen, so sind all diese Spieler startberechtigt.)
Rudi Novotny musste leider bereits fürs Finale absagen, da er zu dieser Zeit sich nicht in Europa befinden wird. Da sich Rudi bereits fix qualifiziert hätte, rückt ein Spieler nach. Das heißt, dass bis zum Rang 21 die Spieler qualifiziert sind fürs Finale. Außerdem könnte durchaus sein, dass noch weitere Spieler absagen, wodurch die dahinter gereihten Spieler qualifiziert wären.
Was dadurch zu einer interessanten Konstellation führt: Es haben zwar bereits 35 unterschiedliche Spieler bei den Qualifikationsturnieren mitgespielt, doch der „harte Kern“ war entschieden kleiner. Somit besteht nach der Absage von Rudi (und eventuell noch einer weiteren Absage) für eine Handvoll Spieler noch die Chance sich zu qualifizieren, obwohl sie nur ein Turnier gespielt haben. Einige der Spieler mit einem Sieg wohnen im Ausland und es daher fraglich, ob diese Spieler extra anreisen werden um am letzten Qualifikationsturnier teilzunehmen. Alle Spieler mit nur einer Teilnahme und Wohnsitz in Österreich haben eine realistische Chance beim Finale dabei zu sein. Der Gewinntopf des Finales wird in etwa 1700.- € sein. Es ist sicherlich auch ein attraktiver finanzieller Anreiz beim Finalturnier dabei zu sein, wobei das Ergebnis beim letzten Qualifikationsturnier dann über die endgültige Rangreihung jedes Einzelnen entscheiden wird.